INFORMATIONSPORTAL HISTAMIN-INTOLERANZ
Eva Rimoldi

06.03.2010, 15:05
 

Migräne seit 15 Jahren (Unklare Beschwerden)

Hallo!

Ich bin 48 Jahre alt und leide seit 15 Jahren an Migräne und Spannungskopfschmerzen, ständigen Nackenschmerzen. Die Migräne ist im schlimmsten Fall jede Woche 3 Tage. Seit Sommer letzen Jahres habe ich bio-identisches Progesteron geschmiert, da die Migräne immer mit der Periode und Eisprung auch zusammenhängt. Heute sind meine Hormonwerte gut, sodaß es hätte besser werden müssen. Leider aber nicht, so dass mein behandelner Arzt meinte, dass es wohl doch nicht hormonell bedingt ist. Das die Periode zwar der Trigger ist, aber nicht die Ursache. Wieder eine Hoffnung der Besserung geplatzt!! Jetzt habe ich von HI gehört, eine Freundin hat schon seit kurzer Zeit Erfolge.
Ich habe jetzt seit 3 Tagen mit einer Diät angefangen, jedoch zeitgleich mit einer Migräneattacke, dies ist mal wieder ein Hoffnungsschimmer, dass es mir besser gehen kann...
Jedoch habe ich das Gefühl ich nehme noch mehr ab, was ich mir eigentlich nicht leisten kann, da ich seit Januar eine Schilddrüsenüberfunktion habe, die mit Medikamenten behandelt wird und dadurch innerhalb 5 Wochen über 5 Kilo abgenommen habe.
Außerdem habe ich seit ein paar Jahren immer wieder eine Tachykardie, ab und zu starke, kurze Bauchkrämpfe, und immer niedrigen Blutdruck, sowie seit ein paar Jahren Gelenkschmerzen in den Fingern.
Denken Sie es könnte eine HI Intoleranz vorliegen und was für Tipps zur Ernährung gibt es da??!
Danke für eine Info!!

Viele Grüße!

Eva Rimoldi

Dr. Pfisterer

Homepage

Heilbronn,
23.03.2010, 21:37

@ Eva Rimoldi

Migräne seit 15 Jahren

Liebe Eva,
es ist durchaus möglich, das eine periodenabhängige Migräne auch durch eine zusätzlich bestehende Histaminintoleranz
verstärkt wird. Daher sollte in erster Linie der Hormonspiegel zunächst in Ordnung gebracht werden. Dazu gehört natürlich
die Einstellung der Zyklushormone genauso wie die richtige Einstellung der Schilddrüse. Gleichzeitig sollte eine Histaminintoleranz
mittels Diaminooxidasebestimmung ausgeschlossen werden.
Die weiteren Beschwerden, die sie angeben, können auch ein Hinweis auf eine Histaminintoleranz sein. Es ist aber auch möglich,
das sie weitere Nahrungsmittel nicht vertragen. Sie sollten daher einen Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten machen lassen
(z.B. PräScreen Kombi bei www.GanzImmun.de). Sobald dann alle möglichen Nahrungsmittelunverträglichkeiten bekannt sind, kann natürlich
auch eine gezielte Ernährungsberatung einsetzen, die dann eine Linderung der Beschwerden erwarten lässt.

---
Freundliche Grüße
Dr. M. Pfisterer
zertifizierte ernährungs-medizinische Schwerpunktpraxis
www.DrPfisterer.de
74076 Heilbronn
Organisator der ärztlichen Fortbildungsreihe Nahrungsmittelintoleranzen, www.food-intolerance.eu

762 Postings in 247 Threads, 2238 registrierte User, 2 User online (0 reg., 2 Gäste)